Texas Instruments Voyage 200
Dieser programmierbare Taschenrechner ist eine wahre Hilfe was das Studium betrifft. An dieser Stelle möchte ich ein paar Programme für den TI Voyage 200 veröffentlichen, die speziell im Studiengang Elektrotechnik helfen können. Für weitere Ideen und Programme bin ich offen und stelle gerne mehr Informationen zur Verfügung. Die Programme sind frei verfügbar. Sie sind nicht sehr aufwendig und stellen eher ein Hilfsmittel für einfache, aber immer wieder notwendige Rechnungen dar, wie Berechnung von zwei parallelen Widerständen, Leitungswiderstand, Solarzellenkennlinie etc.pp.
Achtung: bei Firefox werden evtl. die griechischen Buchstaben nicht richtig angezeigt, so dass z.B. bei Omega plötzlich ein W steht! Entsprechende Stellen sind rot bzw. grün markiert, sowie Hinweise zu diversen Funktionen des Taschenrechners.
Leitungswiderstand:
Die Länge l wird in m und der Leitungsquerschnitt q in mm² angegeben. Die
Variablen rleitcu und
rleital können nach
Beendigung des Programms weiter verwendet werden. Der Leistungswiderstand wird
für Kupfer (k = 56) und
Aluminium (k = 35)
bestimmt. [Buchstabe ist klein Kappa.]
leitung(l,q)
Prgm
ClrIO
l/(56*q)->rleitcu
l/(35*q)->rleital
Disp "Länge l [m]:",l
Disp "Querschnitt q [mm²]:",q
Disp "Leitungswiderstand Cu [W]:",rleitcu
Buchstabe ist groß Omega.
Disp "Leitungswiderstand Al [W]:",rleital
Buchstabe ist groß Omega.
EndPrgm
Berechnung von Parallelwiderständen:
Es können 2 beliebige Widerstände (auch Summen von Widerständen =
Reihenschaltung) einfach berechnet werden. Dazu müssen die beiden Parameter
rp1 und
rp2 in der
SI Einheit Ohm eingegeben werden.
rpara(rp1,rp2)
Prgm
ClrIO
rp1*rp2/(rp1+rp2)->rpg
Disp "Parallelschaltung von 2 Widerständen"
Disp "R_p1 [W]
=",rp1
Buchstabe ist groß Omega.
Disp "R_p2 [W]
=",rp2
Buchstabe ist groß Omega.
Disp "R_pg [W]
=",rpg
Buchstabe ist groß Omega.
EndPrgm
Berechnung der Parameter für eine Solarzellenkennlinie
Die erforderlichen Parameter zur Berechnung weitere Parameter sind
uoc,
isc,
upmax und
ipmax. Die Werte
der Variablen werden im letzten Teil des Programms an eine neue Variable
beginnen mit "n" übergeben, so dass diese auch nach Beendigung des Programms für
weitere Berechnungen verwerdet werden können. In den Zeilen 4-7 darauf achten,
dass das richtige Vorzeichen eingetippt wird!
solar(uoc,isc,upmax,ipmax)
Prgm
ClrIO
uoc/isc*(-5.411*(ipmax*upmax/(isc*uoc))+6.450*(upmax/uoc)+3.417*(ipmax/isc)-4.422)->msol
-msol*(isc/ipmax)+upmax/ipmax*(1-isc/ipmax)->rpv
-(msol+rpv)*isc->ut
isc*e^(-uoc/ut)->inull
isc->iph
Disp {"U_oc =",uoc,"U_pmax =",upmax}
Disp {"I_sc =",isc,"I_pmax =",ipmax}
Disp "Solarzellenkennlinie"
Disp {"M [W]
=",msol}
Buchstabe ist groß Omega.
Disp {"P_pv [W]
=",rpv}
Buchstabe ist groß Omega.
Disp {"U_T [V] =",ut}
Disp {"I_0 [A] =",inull}
Disp {"I_ph [A] =",iph}
uoc->nuoc
isc->nisc
upmax->nupmax
ipmax->nipmax
EndPrgm
Erstellen einer Tabelle für die Solarzellenkennlinie
Die Solarzellenkennlinie wird aus Wertepaaren von
U_sol und
I_sol erstellt.
Dazu können 7 Stützpunkte bestimmt werden. Davon sind die Punkte für
Ipmax und
Isc bekannt und mit
Hilfe dieser Werte können die weiteren Punkte bestimmt werden. Anders
beschrieben wird das Intervall zwischen 2 bekannten Punkten gedrittelt. So
kommen letzten Endes 7 Stützpunkte heraus. Als Voraussetzung für die Berechnung
der Werte muss vorher das Programm
solar(uoc,isc,upmax,ipmax) ausgeführt worden sein.
tabelle()
Prgm
ClrIO
setMode("Display Digits","FIX 6")
0->isol0
nipmax/3->isol1
2*nipmax/3->isol2
nipmax->isol3
(nisc-nipmax)/3+nipmax->isol4
2*(nisc-nipmax)/3+nipmax->isol5
nisc->isol6
ut*ln((iph-isol0+inull)/inull)isol0*rpv->usol0
ut*ln((iph-isol1+inull)/inull)isol1*rpv->usol1
ut*ln((iph-isol2+inull)/inull)isol2*rpv->usol2
ut*ln((iph-isol3+inull)/inull)isol3*rpv->usol3
ut*ln((iph-isol4+inull)/inull)isol4*rpv->usol4
ut*ln((iph-isol5+inull)/inull)isol5*rpv->usol5
0->usol6
Disp "I_sol [A] U_sol [V]"
Disp {isol0,usol0}
Disp {isol1,isol1}
Disp {isol2,isol2}
Disp {isol3,isol3}
Disp {isol4,isol4}
Disp {isol5,isol5}
Disp {isol6,isol6}
EndPrgm
Errechnen von Impedanzen
Für einen ohmschen, induktiven und kapazitiven Widerstand die Impedanz berechnen. Dazu die entsprechenden Werte
übergeben und die Frequenz f eingeben. Es werden SI-Einheiten verwendet.
impedanz(r,l,cap,f)
Prgm
ClrIO
2*p*f->omega
Buchstabe ist klein Pi.
r->zr
1/(i*omega*cap)->zcap
Funktion über
2ND+I
einfügen!
i*omega*l->zl
Funktion über
2ND+I
einfügen!
Disp "Vorgaben:"
Disp {"R =",r,"W"}
Buchstabe ist groß Omega.
Disp {"L =",l,"H"}
Disp {"C =",cap,"F"}
Disp "Impedanz komplex:"
Disp {"Z_R =",zr,"W"}
Buchstabe ist groß Omega.
Disp {"Z_L =",zl,"W"}
Buchstabe ist groß Omega.
Disp {"Z_C =",zcap,"W"}
Buchstabe ist groß Omega.
EndPrgm
Berechnen des Betrages und des Phasenwinkels
Ein Ergebnis, z.B. einer komplexen Spannung kann hier als Argument übergeben
werden.
betrag(argu)
Prgm
ClrIO
real(argu)->rteil
imag(argu)->iteil
wurzel(rteil^2+itel^2)->btrg
hier Wurzelfunktion benutzen!
tan-1(iteil/rteil)->phibtrg
Disp "Betrag komplex:"
Disp {"Argument: "}
Disp argu
Disp {"Realteil: ",rteil}
Disp {"Imaginärteil: ",iteil}
Disp {"Betrag: ",btrg}
Disp {"f
",phibtrg}
Buchstabe ist klein Phi.
Disp {"Winkelf
",phigbtrg,"°"} hier optional Winkelsymbol
über 2ND+F
einfügen! Buchstabe ist klein Phi.
EndPrgm
Berechnen der Resonanzfrequenz
Als Argumente
werden Induktivität und Kapazität in SI-Einheiten übergeben.
resonanz(l,cap)
Prgm
ClrIO
1/(2*p*wurzel(l*cap))->fnull
hier Wurzelfunktion benutzen!
Buchstabe ist klein Pi.
2*p*fnull->omnull
Buchstabe ist klein Pi.
Disp "Resonanzfrequenz"
Disp {"L =",l,"H"}
Disp {"C =",cap,"F"}
Disp {"f_0 =",fnull,"Hz"}
Disp {"w_o
=",omnull,"1/s"}
Buchstabe ist klein Omega.
EndPrgm